Wege in die Pfalz und noch ein Bruder des Englischen Gartens

Den kennt Eintrag ihr ja noch… Aber von vorn…

Eigentlich suchte ich nur einen neuen Radweg in die Pfalz. Da gilt es nämlich den Rhein und die Bahnstrecken zu überwinden. Tja, die Brücken liegen im Großstadtverbund Mannheim-Ludwigshafen mit ihren Betonwüsten und Pfahlstraßen. Dann liegt auf der linken Rheinseite der Großklotz BASF direkt am Ufer, den man umfahren muss. Faszinierend, aber eher lästig, fahrradtechnisch gesehen.

Danke für den Tweet! @CmodulBaresi

Also durch den Wald.

Die Wege von frühester Kindheit an eigentlich bekannt. Die Amis (The Army) sind ja weg, keine Panzer bedrohen mehr die Radkäppchen.

(Für die Hiesigen der Weg: Viernheim Tante Anna, Käfertal Wasserwerk, Karlstern, Ahornstraße, Schild Blumenau folgen) Und da ist die Lösung für die Bahn!!


(…dann rechts ab, Leute, bis zur Autobahn und links parallel dazu, am Köttbullar-Palast vorbei, bis die romanische Autobahnbrücke über den Rhein protzt..


Und das ist die Lösung für den Rhein!

(Man kann da zwischen den Fahrstreifen entlang fahren, oben)
Nun ja, jetzt muss ich statt durch Ludwigshafen durch das, ähm, liebreizende Frankenthal hindurch. Nun ja, da muss ich mir noch einen Weg drumherum suchen. Es war noch Zeit und ich wollte noch Reben sehen, als ab gen Heuchelheim nach Dirmstein. Dirmstein ist ein erstaunliches Dorf, einst Sommersitz der Wormser Bischöfe und ihrem Hofstaat, samt ihren adeligen Bürokraten. Aber lest selbst in einem der aufwendigsten Wikipedia-Artikel für ein 3000 Seelen Ort. Da hat sich der „Singende Schiedsrichter“ und Mundartpoet-Kollege Albert Keil verlustiert. Er pflegt seine Homepage noch in der Art, wie 2000, als wir uns im Web begegneten… 🙂
Bleibt noch meine Tweets hier zu teilen, der Garten sieht nicht mehr aus, wie einst, als Sckell auch hier wirkte. So ist das eben auch ein sehr kleiner Bruder vom Schlosspark Nymphenburg und dem Park des Carl Theodor in Schwetzingen.
Ja und die Kirche soll irgendwie nach einem Plan von Balthasar Neumann gebaut sein, wie die Würzburger Residenz auch, die Schönborner Bischöfe dort und in Worms hielten halt zusammen.
Ja, ja, Dirmstein. So geheim, versteckt und doch dem Weltkulturerbe so nah.

Die Hölle von Ludwigshafen durchfuhr ich dann doch mit der Bahn, nach Mannheim HBF, was wohl auch weiterhin mein Weg in die Pfalz sein wird, ich habe ja die Karte ab 60 des VRN und das Rad darf ich da mitnehmen.
Blieb noch der Ritt zurück nach Frankenthal.

Ein Gedanke zu „Wege in die Pfalz und noch ein Bruder des Englischen Gartens“

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