529 Bingen und die Kultur in den Gärten

Rheinkilometer 529 Bingen.

Bingen. Ewig im Zug daran vorbei gedonnert. Hier beschrieben. Selbst bei meiner Radtour durch das Mittelrheintal nur aus der Bahn gestiegen und die Fähre nach Rüdesheim benutzt.
Im Mai dann ein Tipp von der Schirn:


Wenn die Schirn das sagt! Ich notierte das. Dann bloggte der Burgenblogger:


Ich musste da jetzt hin! Nach Bingen, nicht zum Burgenblogger, ist übrigens literarisch der beste der 3 bisherigen Burgschreiber.
Alles läuft via Twitter und die Ausstellung „Nah und Fern“ der Skulpturen-Triennale der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung in Bingen am Rhein twittert nicht. Naja…. 🙂

Screenshot der Site der Skulptur Triennale Bingen.

In einem anderen Leben vor zich Jahren war ich öfter in Bingen, aber Hut ab, da hat sich etwas getan! Diese Landesgartenschau hat sich gelohnt! Die Binger Gärten sind Wohlfühloasen, Räume zum Seelen baumeln lassen. Tatsächlich vom Rheinkilometer 529 bis weit über 528 hinaus. Ja, das ist tatsächlich ein Kulturufer!
Tafel „Kulturufer“

Es war heiß und gegen Abend träute das Gewetter zu werden, wie in Köln, erfährt man auch via Twitter, gell! Ich lief davon.
So hatte ich noch nicht einmal alle Skulpturen erwandert, war nur kurz in der Stadt, neue Wässerlein kaufen und sah dann dies:
Um das Kloster trotzdem sehen zu können steht daneben ein erstaunlicher Apparat. Sieht aus wie ein Fernrohr, in das man 50 Cent einwerfen muss, aber ganz ganz für lau projiziert es ein Bild einer Rekonstruktion auf die Hügel von Bingerbrück, über die Nahe hinweg.

Installation einer visuellen Rekonstruktion des Klosters der HL. Hildegard in Bingen.

Ich war dann auch platt, setzte mich ans Nahe Eck und bestaunte eine Stunde lang den Mäuseturm und Burg Ehrenfels. Wie die Wasser der Nahe den Rhein in das enge Tal quetschen. Ich vergaß ganz zu erwähnen, dass Bingen der Anfang des Welkulturerbe Oberes Mittelrheintal ist. Aber ich hatte keinen Siff gesehen. Hier noch nicht. 🙂
Und ich befand, dass meine persönliche Grenze zwischen Nord. und Süddeutschland dort liegt. Warum auch immer und zu was dieses Nord/Süd Getöse gut sein soll. Wir sind ja keine Aldis.
Blick vom Nahe Eck ins Mittelrheintal mit Mäuseturm und Burgehrenfels.

Die Skulpturen stelle ich in einem Storify vor!

2 Gedanken zu „529 Bingen und die Kultur in den Gärten“

  1. Sehr schön. Man möchte am liebsten sofort losfahren. Die Schiffe von „Ankommen und ablegen“ von Rebecca Raue kamen mir gleich vertraut vor. Sie standen auch schon hier in der Kölner St. Gertrud.

    Schöne Grüße und bis morgen in Mannheim!

    1. Es würde dir gefallen. So viele Rahmen, bewusste und unbewusste. Echte Entschleunigung sofort! Bis morgen.

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