Tiefburg Beta

Dies ist ein Beta-Beitrag, der nächstes Frühjahr als endgültige Version erscheinen wird!
An diesem strahlenden Sonntag einmal nicht mit dem Rad, sondern der Straßenbahn Linie 5 des RNV auf Burgenjagd. Vorbei an den Weinheimer Burgen, der Strahlenburg, nach Heidelberg. Nein, nicht zu dem berühmten Schloß, da geht man nicht alleine hin 🙂

Am Hans-Thoma-Platz in HD-Handschuhsheim aussteigen und ein paar Meter zur Tiefburg latschen.
Da kommt man am alten Rathaus vorbei. Nein, das war kein Schloss, das haben die Handschuhsheimer als Rathaus so gebaut. Man hatte es ja, nicht wahr.

Die Fahne hing da, weil die Heidelberger ihren alten OB wählten, der ohne echten Gegenkandidaten antrat. Heidelberger Kommunalpolitik verstehe ich seit Jahrzehnten nicht. Tja, und dann war die Tiefburg doch zu, obwohl es der 3. Sonntag im Oktober war. Aber die Burg wird von einem Verein ehrenamtlich gepflegt, da kann das schon mal vorkommen. Vielleicht mussten die Burgöffner auch Wahlhelfer spielen, wer weiß das schon so genau.
Dann traben wir halt einmal kurz außen herum.




Ist ja alles nicht so schlimm. ABER. Im Cafe Tiefburg, mit seinen legendären Kuchen und dem einzigen Konditoreis weit und breit war die Eis-Saison auch abgelaufen. Kein Eis, keine Innenburg. Das Unternehmen Handschuhsheim wurde abgebrochen. Dann bis nächstes Jahr, wenn es wieder Eis gibt! Fahren wir halt mittags mit dem Rad zu Kerwe nach Mannheim-Feudenheim, denn da fährt die 7 des RNV gerade nicht hin, weil irgendetwas neu gebaut wird. Schienen, was weiß ich.
Und auf dem Weg zur Haltestelle sieht man, warum Heidelberg Literaturstadt werden will. Sogar die Ampeln sind betextet.

Wie gesagt, Heidelberg an sich ist schwer zu verstehen.
Obwohl ich dort auch schon einige Herzen verlor.
Ein Lied von Uhneferz, wie immer mit einem Text von mir. 🙂