Moi Herz, moi Herz, in Heidelberg, moi Herz


Ich war gestern in Heidelberg. Was ja gar nix ungewöhnliches ist. Da geht man einkaufen, was trinken, zu eigenen Lesungen von zu denen von Bachmannbepreisten im Spiegelzelt, man schreibt nachts, nach Socialmedia Meetings
Aber es ist halt Heidelberg, die Romantik, Sie wissen schon. An und für sich ist Heidelberg ja ganz und gar nicht romantisch! Glauben sie nicht? Dann verbringen sie mal einen Samstag Abend zwischen Jungesell*innen-Schäumungen und sonstigen Getränkeliebhabern in der Hauptstraße. Sie kennen das von anderswo? Eben.
Es gab Zeiten, in denen ich versuchte auch Heidelberger Dinge zu schreiben, unromantisch natürlich. Zusammengefasst im Band „Heidelbergensis“. Hier zum freien Download.
Daraus:

heidelberg
historische hysterie
eine ruine als zeuge
des längst als hysterisch-historisch
geglaubten schleifens bewohnter gemäuer
romantische kriegszeugen
einmalig schön
ecce homo
heidelbergensis

Kommt aber gegen Hölderlin nicht an


Musikalisch komme ich mit dem „Kühlen Grund“ auch nicht mit. (Das werde ich bald extra hier besprechen)

Kann man hier anhören.

Als Texter von Uhne Ferz hatte ich dann die (für mich) ultimative Definition. Für uns Umländer besteht Heidelberg vor allem aus den Unikliniken im Neuenheimer Feld…
„..Moi Herz, moi Herz, in Heidelberg, moi Herz, die Chirurgisch hot’s dort repariert, in Heidelberg, moi Herz..“

Zunächst aber beradelte ich den Philosophenweg, einen Weg, den ich als Ziel nur empfehlen kann, eine Wohltat, still, mit Stimmungen, in den Wald führend.


Aber oben dann!


Immer vernetzt ein Hinweis:


Mit dem Blick dazu ins Tal:


Aber ich wollte ja!


Und ich tat es.


Da kommen im Jahr mehr Menschen hin, als zum Brandenburger Tor oder zum Oktoberfest, da brauchen sie die Untouristen eigentlich nicht!
Denn eigentlich darf man da wirklich nur mit Besuch hin. Wie schon Klein-Mikel die Schwester des Onkels begleitete, 1958. Mit Mama (links).
mama_hdUnd Papa.
pap_hd
Das Selfie an fast gleicher Stelle heute hier:
selfie_schloss
Na ja, ich wollte doch endlich alle Burg’nSchlösser der RNV-Linie 5 hier im Blog beisammen haben nach der Windeck & Wachenburg, der Strahlenburg, der Tiefburg, dem Schloss in Edingen nun eben Heidelberg. Die 2 Mannheimer Schlösser werde ich dann nachreichen..#seufz Das ist eben postliterarisch-nonlinear hier. Was soll man auch zum Heidelberger Schloss schreiben, was nicht in unzähligen Gazetten schon stand, was nicht schon geknipst wäre?
Die Geschichte hat Wikipedia schon aufgeschrieben. Geschichten gibt es z.B. über Perkeo, dem Schlosshauptsäufer von Walter Laufenberg, Marlene Klaus hat das Buch des Kurfürsten in einen Roman gefasst. Beide mit mir hier vereint.
Aber ich war ja da, innen drin?
Das Fass und die Handy-Stickduelle chinesischer Besucher.fass
Und für sie und andere, deren Busse warten


Wenn das bloß ein Museum wäre und keine Touristendurchschleife. Kuratiert..und die promovierten Kunsthistoriker Vermittler und kein Führungspersonal.
Denn eigentlich ist es hübsch hier!
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Ganz modern, mit Windows an blauem Hintergrund mit Mittelalter-Admins!
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Liebe, liebe Schlösserverwaltung Baden-Württemberg: Macht was mit dem Hortus Palatinus. Das sieht ja elend aus, im Augenblick. Ihr könnt das doch!
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Also, ich war da! Wenn die Zwölfzigmillionene ChinesenKoreanerArgentinier nicht wären, könnte man das sogar öfter machen. Drinnen sinnieren. Momentmal..Tat ich das nicht schon mal? :)
Aber irgendwie ist mir das Schloss doch lieber, als Kulisse. Dafür bestens geeignet.
Bis zum nächsten #Tweihnachtsmarkt :)